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Sebastian
Göring erhielt bereits im Alter von 5 Jahren ersten Klavier-
und Musiktheorieunterricht, war später Mitglied des Thomanerchors
Leipzig, lernte Klarinette und legte sein Abitur an der Spezialschule
für Musik in Markkleeberg (bei Leipzig) ab. Neben dem Studium der
Schulmusik, Stimmbildung und Informatik in Weimar und Jena, studierte
er Chordirigieren bei Prof. Gert Frischmuth (Erfurt) und Orchesterdirigieren
bei GMD Hans-Jörg Leipold (Leipzig).
Sebastian Göring initiierte und leitet zahlreiche Ensembles verschiedenster
Arten; darunter Kinder-, Frauen-, Männer- und gemischte Chöre,
Vokalensembles mit 4-10 Sängern und BarockInstrumentalEnsembles.
Herausragende Projekte waren z.B. "Szenen aus Parsifal" (1998,
Uraufführung), CD-Produktionen (u.a. Johann Ludwig Krebs (2000/2001),
Johann Heinrich Rolle (2004/2007)) und internationale Konzertreisen, u.a.
nach Murmansk/Russische Föderation (2000), Israel (2003+2004), Polen
(2005), Japan (2005) und Ekaterinburg/Russische Föderation (2009),
jeweils mit dem Kammerchor Michaelstein.
Er
ist auch Leiter und Gründer des auf zeitgenössische Programme
spezialisierten „Mitteldeutschen
Frauenkammerchors“.
Sein Repertoire verteilt sich gleichgewichtig auf die meisten Gattungen
der Vokal- und Instrumentalmusik - frühe Mehrstimmigkeit, Consort-Musik,
Oper, Konzert, Oratorium, Neue und Alte Musik - stets verbunden mit intensiver
Arbeit an einer stilistisch angemessenen Interpretation der jeweiligen
Musik.
Sebastian Göring arbeitet international auch als Juror und Dozent.
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