Interkulturelle Begegnungsmaßnahme und Konzertreise nach
Murmansk, 15.-24. Oktober 2000

Dienstag, 17. Oktober 2000

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Reiseberichte

Sonntag,
15.10.2000


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16.10.2000


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Reiseberichte
in Russisch

(Cyrillic
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Für den heutigen Tag war ein Besuch des "Komitees für Jugendarbeit in Murmansk und Umgebung" vorgesehen.

So machten wir uns nach dem Frühstück zu Fuß auf den Weg, der uns quer durch die Stadt führte. Dies war einmal mehr die Gelegenheit, einzelne Gebäude etwas näher in Augenschein zu nehmen und von Herrn Buchwald etwas darüber zu erfahren. Im Komitee angelangt, wurden wir sehr herzlich begrüßt, jedem von uns wurde eine Stadtkarte von Murmansk und eine Sammlung von Stadtansichten überreicht.

Die Verantwortliche für Jugendfragen berichtete uns anschließend über ihren Arbeitsbereich und die Probleme, denen sie sich jeden Tag stellen muss. Aus ihrer Arbeit mit den Jugendlichen erzählte sie uns sehr lebendig, wobei sie auch immer wieder ihr Ziel, den Jugendlichen eine Perspektive im Leben zu bieten und sie vor Süchten und Arbeitslosigkeit zu bewahren, hervorhob.

Nachdem alle unsere Fragen beantwortet waren, wurde uns noch ein Gast aus Kirowsk vorgestellt, Frau Christine Müller, Organisatorin einiger bereits stattgefundenen Jugendaustausche. Sie hatte uns Fotos von einer durch sie organisierten Wanderung mitgebracht, die uns einen Eindruck von der Landschaft südlich von Murmansk vermittelte. Sie erzählte kurz über ihr Leben in diesem Land, was wir alle sehr spannend fanden. Auf dem Rückweg blieb noch genügend Zeit, sie über die Lebensbedingungen in Russland erzählen zu lassen, über schöne und schwierige Situationen, die das Leben hier bietet.

Bis zum Mittagessen blieb uns dann noch etwas Zeit, die wir für eine zusätzliche Chorprobe nutzten, wofür uns freundlicherweise ein Raum in der Philharmonie zur Verfügung gestellt wurde.

Astrid Weikelt


Der lange Weg zur Kinderkunstschule... war mit der neuen Erfahrung verbunden, im Trolleybus selbstständig Fahrkarten zu kaufen. Obwohl sich in den ersten Tagen einige russische Vokabeln wieder eingestellt hatten, bedeutete das eine kleine Herausforderung (, die schließlich von allen und gemeinsam bewältigt wurde). In der Kinderkunstschule wurden wir herzlich von zwei leitenden Lehrkräften begrüßt. Zunächst wurde uns im Konzertsaal das Konzept der Schule vorgestellt. Danach bestand die Möglichkeit, einige Klassen zu sehen. Dabei schlossen wir die Tanzgruppe sofort in unsere Herzen. Die acht Mädchen und ein Junge im Alter von 5 bis 6 Jahren zeigten uns eine Choreographie sowie einige klassische Tanzschritte. Wir wurden überall freundlich begrüßt und gern wurden unsere Fragen beantwortet. In der kurzen Zeit der Besichtigung konnten wir etwas von der herzlichen Arbeitsatmosphäre zwischen den Kollegen spüren.

nach dem KonzertUnser eigenes Konzert in dieser Schule war etwas Besonderes, nicht nur weil es unser erstes Konzert der Reise war, sondern weil wir kurz die Menschen kennenlernen konnten, die unser Konzert hörten. Es war Schade, dass zwischen Führung durch die Schule und unserem Konzert keine Zeit blieb, um sich auf das Konzert mit Ruhe vorzubereiten.

Stas und Sebastian M.Nach dem Abendbrot trafen wir uns im Studentenklub der Technischen Hochschule zum ersten Mal mit dem Chor "Unexpected". Zunächst war an der langen Tafel noch eine deutliche Trennung zwischen russischen und deutschen SängerInnen zu erkennen. Das änderte sich schnell, was nicht nur am Bier lag, das an diesem Abend getrunken wurde. So freuten sich über das Ende des Abends wohl am meisten unsere Lachmuskeln.

Anja Nicklisch

 
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