Interkulturelle Begegnungsmaßnahme und Konzertreise nach
Murmansk, 15.-24. Oktober 2000

Montag, 16. Oktober 2000

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Reiseberichte

Sonntag,
15.10.2000


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16.10.2000


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Die Stadtrundfahrt

Zur Stadtrundfahrt ist anzumerken, dass diese trotz des angekündigten Umfangs von einer Stunde wesentlich kürzer geriet. So war es natürlich nicht möglich, die große Stadt Murmansk auch nur annähernd zu erfahren. Trotz der Kürze der Zeit konnte man dennoch einige Eindrücke sammeln.

Die Stadt erinnert in vielem an typische Städte der neuen Bundesländer, die zu sozialistischen Zeiten geplant und errichtet wurden. Die dadurch überwiegend vorhandenen Plattenbauten mögen zwar äußerst zweckmäßig und kostengünstig sein, entsprechen jedoch nicht mehr unseren heutigen ästhetischen Vorstellungen. Darüber hinaus ist zu verzeichnen, dass die Häuser zum großen Teil einer umfassenden Sanierung bedürfen. Die Straßen und Wege desgleichen.

AljoschaBeeindruckend war der Besuch bei "Aljoscha", einem monumentalen Denkmal eines bewaffneten Soldaten, dessen Blick in die Ferne der Kola-Bucht schweift. Generell war zu verzeichnen, dass die Erinnerung an den 2. Weltkrieg hier an vielen Orten gegenwärtig ist.


Besuch der 42. Allgemeinbildungsschule

Zeitlich wie fast immer etwas außerhalb des Planes, besuchten wir um 15:30 Uhr, nach einer Fahrt mit dem Trolleybus, die 42. Schule. Entgegen ihrem Namen, der die Schule als allgemeinbildend ausweist, stellte sich im sogenannten Ästhetikzentrum heraus, dass offensichtlich der Schwerpunkt auf der künstlerischen Ausbildung liegt.

Allgemeinbildungsschule 42Wir wurden zu einem bunten Programm, gestaltet von den Schülern und Lehrern der Schule, eingeladen, welches uns erstaunte. Die Darbietungen ließen auf eine solide Ausbildung schließen. Wir konnten Vorführungen der Tanzgruppe, des Blasorchesters, der Theatergruppe, des Kinderchores und der Solisten aus den Bereichen Klavier, Akkordeon und Querflöte genießen und waren von den Leistungen begeistert.
Als Dankeschön gaben wir einen kleinen Ausschnitt unseres Programmes preis und wurden großzügig mit Applaus belohnt.

Generell hatten wir den Eindruck, dass die künstlerischen Ausbildungsmöglichkeiten der Stadt Murmansk für Kinder und Jugendliche auch eine Flucht aus der grauen Alltagswelt darstellen.

Kerstin Baron
Michael Jarosch

 
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